Die Ökofraktion Der ASta/ASV Münster hat Ende letzten Jahres (ok, ein wenig verspätet) ein “Öffentlichkeitsreferat” herausgegeben, in welchem gegen die Partymotten (-motti?) des GO!Parc in Münster kritisiert und angegriffen werden.
Worum geht es? Im münsterischen GO!Parc werden - wie übrigens in hunderten anderer Läden auch - Mottopartys veranstaltet. Im Dezember letzten Jahres wurde eine - laut Go!Parc Sprecher - Party veranstaltet, die dem Zeitgeist folge: eine Blondinenparty. Soll heissen: Blondinen kamen umsonst rein, Gratiscocktails, Ermäßigungen, etc. Soweit, so gut.
Was sagt der ASta/ASV nun dazu?
[...] „denn die Benachteiligung von Bevölkerungsgruppen aufgrund äußerer Merkmale kann nicht als Party-Aktion schön geredet werden. Eine solche Veranstaltung ist rassistisch motiviert und deshalb kategorisch abzulehnen.“
Ja ist denn schon wieder Sommerloch (ok, vom Zeitpunkt her: Winterloch)?
ASta/ASV Öffentlichkeitsreferat: als PDF
PS. Auf der Wolbecker Strasse eröffnet eine reine Frauenfahrschule. Da solltet Ihr gegen angehen!
Update:
Nicht, das der Eindruck entsteht, dass ich die Vorgehensweise des Go!Parcs befürworten würde, das mache ich in keiner weise. Was ich aber zum Ausdruck bringen wollte ist, dass die Vergleiche, die in der Stellungnahme gezogen werden, etwas aufgeblasen sind. Ich hätte auch die Stellungnahme verlinken sollen.
Man erinnert sich noch an die Nazizeit, wo die Juden von der Gesellschaft abgetrennt waren und nur bei jüdischen Laden einkaufen konnten [...]
PDF: Stellungnahme ASta/ASV
Ich denke nur an die vielen male wo ich oder ein Kollege nicht in den oder anderen Laden hereingekommen sind, weil wir nicht passten. Die Schuhe, die Jacke, die hose, die Mütze, der Ohrring, das Piercing, …